Die Kindheitsfreundinnen Kasih, Saya und Hani treffen sich in ihrer einstigen Siedlung zur Hochzeit einer gemeinsamen Freundin wieder, als ein Wohnhaus niederbrennt und Saya als Hauptverdächtigte festgenommen wird. Linksextrem? Islamistisch? Es entspinnt sich ein Gewirr aus Erinnerungen, Fragmenten und Widersprüchen, als Kasih einer TV-Reporterin davon berichten soll, wie aus den drei Freundinnen wurde, wer sie heute sind.
Hani (Brikena Ray), Kasih und Saya sind seit Kindheitstagen beste Freundinnen. Jahre später treffen sie sich in ihrer einstigen Siedlung wieder. Eine gemeinsame Freundin heiratet. Doch am Abend der Hochzeit brennt ein Mehrfamilienhaus: ein Anschlag mit mehreren Toten und zahlreichen Verletzten. Saya (Manal Raga a Sabit) wird als Hauptverdächtigte verhaftet. Linksextrem? Islamistisch? Die Akte ist dünn, die Fragen der Öffentlichkeit umso lauter. Was ist passiert und wer erzählt es wie? Kasih (Bayan Layla) versucht verzweifelt, ihrer Freundin zu helfen. Für eine TV-Reportage rekonstruiert sie Sayas und ihr gemeinsames Leben und sucht mit einer Journalistin (Meret Becker) den roten Faden in Erinnerungen, Fragmenten und Widersprüchen einer Geschichte drei junger Frauen, die durch Ausgrenzung, Hass und rechten Terror zu drei Kameradinnen im permanenten Ausnahmezustand wurden.
Regie bei der neuesten Produktion von die film gmbh West führte Milena Aboyan, die auch das Drehbuch schrieb und wie bereits in ihrem mehrfach preisgekrönten Film ELAHA wieder die Hauptrolle mit Bayan Layla besetzte. Der weitere Cast besteht unter anderem aus Manal Raga a Sabit, Brikena Ray, Hadnet Tesfai, Eugene Boateng und Jasmin Shakeri. Gedreht wurde in Stuttgart und Umgebung. Gefördert wurde der Film von der MFG BadenWürttemberg und dem DFFF. In Koproduktion mit dem SWR, Redaktion: Stefanie Groß; in Zusammenarbeit mit WDR, BR und arte.

